Kapitel 4. Netzwerk

4.1. Konfiguration

4.1.1. Grundeinstellungen

Unter dem Menüpunkt Netzwerk→Konfiguration werden unter dem Grundeinstellungen Reitern die grundlegenden Netzwerkeinstellungen festgelegt.

[Anmerkung]

Im Feld "Rechnername" geben Sie den Namen ein, unter dem der Rechner im Netzwerk erreichbar sein soll. Dieser Rechnername dient gleichzeitig auch als Name im Windows-Netzwerk. Der Domainname muss im Format wie in RFC 1034 vorgeschrieben eingeben werden (z.B. „bitbone.de“). Die Windowsarbeitsgruppe wird für die Windows Netzwerkumgebung benötigt.

4.1.2. Proxykonfiguration

Die Einstellungen für den HTTP-Proxy werden benötigt, falls in Ihrem Firmennetzwerk kein direkter Internetzugang besteht, um die aktuellen yaffas-Updates herunterzuladen.

Tragen Sie dazu in das oberste Feld die IP-Adresse und in das zweite Feld den Port Ihres HTTP-Proxy-Servers ein. Verlangt Ihr Proxy eine Benutzerauthentifizierung, so tragen Sie die erforderlichen Daten bei "Benutzer" und "Passwort" ein. Bestätigen Sie den Vorgang mit Speichern

4.1.3. Schnittstellen-Konfiguration

In den Schnittstellen Reitern werden die grundlegenden Einstellungen für jede verfügbare Schnittstelle festgelegt. Jede Schnittstelle besitzt einen eigenen Reiter über den sie sich konfigurieren lässt.

Sind in Ihrem Netzwerk mehrere Netzwerkbereiche vorhanden und befinden sich Mailserver oder einzelne Arbeitsstationen in einem anderen Netz, so muss das Standardgateway angegeben werden. Im Feld DNS Server IP-Adresse wird dann die Adresse des DNS-Servers eingetragen. Weiterhin können Sie mehrere Suchdomänen eintragen. Diese werden beim Auflösen von Rechnernamen verwendet, falls kein vollständiger Name angegeben wird.

Die Einstellungen pro Schnittstelle sind nur aktiv wenn die Schnittstelle aktivert wird. Sind mehrere Schnittstellen gleichzeitig aktiviert, so werden auch die Einstellungen aller Schnittstellen verwendet.

Über den Button Neue virtuelle IP Adresse können Sie auf der zugehörigen Schnittstelle eine weitere IP Adresse konfigurieren. Für diese virtuelle Schnittstelle können Sie dann die gleichen Werte wie für eine normale Schnittstelle vergeben.

[Anmerkung]

Zur Zeit werden weder DHCP noch Netzwerkschnittstellen im Bridge oder Bonding Modus unterstützt. Wenn sie die Schnittstellen-Konfiguration speichern während DHCP aktiviert ist, wird die Schnittstelle auf eine statische Adresse umgestellt.

4.2. SNMP

Um den Zugriff via SNMP-Protokoll zu aktivieren, setzen Sie den Haken im entsprechenden Feld unter dem Menüpunkt Netzwerk→SNMP

In dem Feld "Community" können Sie das Passwort für den SNMP-Zugriff festlegen.

[Wichtig]

Bei SNMP werden Daten generell unverschlüsselt über das Netzwerk übertragen. Wählen Sie daher zu ihrer eigenen Sicherheit ein anderes als das root- oder Administratorpasswort aus!

Das Feld "Zugriff für" definiert wer Zugriff zum SNMP-Agenten bekommt. Der Eintrag "default" bedeutet, dass lediglich vom lokalen Rechner aus Zugriffe erlaubt sind.

Sie können hier eine einzelne IP-Adresse oder ein Subnetz nach dem CIDR-Muster Adresse/Maske (z.B. 192.168.0.1/24) eintragen.